Deutschland vs. Schweiz WM 2026: Nagelsmann zeigt fast die komplette WM-Startelf
Shownotes
Nagelsmann spielt mit offenen Karten – und das ist Absicht. Im Testspiel gegen die Schweiz heute Abend in Basel zeigt der Bundestrainer bis zu neun Spieler der künftigen WM-Startelf.
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Themen dieser Folge:
- Deutschland vs. Schweiz – Härtetest in Basel (20:45 Uhr, RTL)
- Nagelsmann beendet die Experimentierphase – bis zu 9 WM-Stammspieler
- Voraussichtliche Aufstellung: Baumann – Kimmich, Tah/Rüdiger, Schlotterbeck, Raum – Stiller, Goretzka – Gnabry, Havertz, Wirtz – Undav
- Angelo Stiller als Pavlovic-Ersatz: Warum er die richtige Wahl ist
- Der 10-Meter-Trick erklärt: Wie das 4-2-3-1 zur Überzahl-Maschine wird
- Kimmich und Goretzka als taktisches Herzstück
- Warum Nagelsmann das System jetzt schon offenlegt
- Route 26: Auftakt am 14. Juni in Houston gegen Curaçao, dann Ecuador am 25. Juni
- Die Schweiz als idealer Testgegner für tiefstehende WM-Gegner
- Offene Frage: Gibt es einen Plan B, falls der Trick ausgehebelt wird?
Erwähnte Personen:
- Julian Nagelsmann (Bundestrainer)
- Oliver Baumann, Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Nico Schlotterbeck, David Raum
- Angelo Stiller, Leon Goretzka
- Serge Gnabry, Kai Havertz, Florian Wirtz
- Deniz Undav, Nick Woltemade
- Granit Xhaka (Schweiz)
- Sepp Herberger (historischer Vergleich)
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Transkript anzeigen
00:00:00: Sprecher 1: Stell dir vor, ein Pokerspieler geht all in – legt seine Karten aber schon vor dem Flop offen auf den Tisch. Ein ziemlich gewagter Move.
00:00:09: Sprecher 2: Eben.
00:00:13: Sprecher 1: Und das ist im Grunde exakt das, was Julian Nagelsmann heute Abend macht. Willkommen bei "Der Fünfte Stern" – täglich Nationalelf und WM 2026 News, Ausgabe vom 18. März. Wir haben die aktuellen Berichte aus dem DFB-Camp zusammengetragen für unseren Härtetest heute. Um 20:45 Uhr live bei RTL trifft die DFB-11 im St.-Jakob-Park in Basel auf die Schweiz.
00:00:36: Sprecher 1: Ein klassisches Nachbarschafts-Duell, das uns echte Aufschlüsse über die Turnierform liefert – weil Nagelsmann die Experimentierphase heute endgültig beendet. Er zeigt quasi bis zu neun Spieler der künftigen WM-Startelf.
00:00:49: Sprecher 2: Das ist schon eine Ansage. Ein ziemlich harter Kontrast zu Sepp Herberger, der 1954 in Basel noch seine DFB-11 vorschickte, um die Gegner zu täuschen. Heute geht es voll um den Ernstkampf.
00:01:01: Sprecher 1: Baumann steht im Tor. Die Viererkette bilden Kimmich, dann Tah oder Rüdiger als zweikampfstarker Krieger, daneben Schlotterbeck und Raum. Im Mittelfeld ersetzt Angelo Stiller den fehlenden Aleksandar Pavlovic.
00:01:17: Sprecher 1: Warum fällt die Wahl deiner Meinung nach ausgerechnet auf ihn?
00:01:21: Sprecher 2: Weil Stiller im Spielaufbau die nötige Ruhe mitbringt und das Tempo aus der Tiefe heraus diktiert – was dem Team enorme Stabilität verleiht.
00:01:30: Sprecher 1: Davor formiert sich der Dreizack mit Wirtz, Havertz und heute Gnabry für Musiala. Vorne agiert der formstarke Deniz Undav als Neuner – während Nick Woltemade erst mal in der Jokerrolle bleibt. Auf dem Papier liest sich das wie ein klassisches 4-2-3-1.
00:01:47: Sprecher 1: Wobei Kimmich auf der Pressekonferenz schmunzelnd meinte, er hätte große Mühe, das neue System seiner Mutter zu erklären. Der sogenannte 10-Meter-Trick bei Ballbesitz. Das Konstrukt funktioniert wie eine Ziehharmonika – defensiv extrem kompakt zusammengezogen, streckt es sich bei Ballbesitz blitzschnell nach vorne.
00:02:07: Sprecher 2: Korrekt.
00:02:07: Sprecher 1: Aber Moment – wenn Kimmich von rechts 10 Meter ins Zentrum rückt und Leon Goretzka gleichzeitig 10 Meter weiter nach vorne auf die Zehen schiebt: reißt das nicht eine riesige Lücke auf der rechten Flanke? Laufen wir da nicht blind in jeden Konter?
00:02:23: Sprecher 2: Das ist das Risiko – aber da greift der Mechanismus. Goretzka fungiert als entscheidendes Bindeglied. Durch seine Läufe und die extreme Rückwärtsbewegung sichert er Kimmichs Vorstoß ab. Und strahlt offensiv trotzdem sofort Torgefahr aus.
00:02:38: Sprecher 1: Das 4-2-3-1 wird im Ballbesitz dann fließend zu einem 3-4-1 oder sogar 3-2-3-2. Die DFB-11 schafft so im Mittelfeld eine mathematische Überzahl – das stellt den Gegner vor unlösbare Zuordnungsprobleme, weil die Räume permanent neu besetzt werden.
00:02:55: Sprecher 1: Was für mich eine entscheidende Frage aufwirft: Wenn dieser Trick so übermächtig ist – warum legt Nagelsmann ihn ausgerechnet jetzt gegen die Schweiz schon offen, statt ihn für das Turnier aufzusparen?
00:03:06: Sprecher 2: Exakt. Weil das System blinde Abläufe erfordert. Überzahl nützt auf dem Platz nur etwas, wenn die Passwege wirklich im Schlaf sitzen. Es geht nicht um den Überraschungseffekt, sondern um Dominanz durch perfekte Ausführung.
00:03:20: Sprecher 1: Und diese offensive Ausrichtung ist genau das Mittel, das im Sommer gegen tiefstehende Gegner in der Vorrunde benötigt wird. Das bringt uns direkt zu Route 26. Wir starten am 14. Juni in Houston gegen Curaçao, dann folgt das Duell gegen Ecuador am 25. Juni.
00:03:39: Sprecher 1: Beide Gegner werden uns den Ball überlassen und auf Umschaltmomente lauern. Gegen solche kompakten Defensivreihen reicht bloßes Ballgeschiebe nicht – man muss die Ordnung durch asymmetrische Laufwege zwingend aufbrechen. Da ist die Schweiz heute der perfekte Test für die Stabilität unserer Verteidigung – vor allem wenn Kimmich und Goretzka ihre 10 Meter vorschieben.
00:04:07: Sprecher 1: Die Vorfreude auf ein dominantes, offensives DFB-Team gegen Granit Xhakas unangenehme Schweizer ist definitiv spürbar. Aber du fragst dich jetzt sicher: Was passiert eigentlich, wenn die Schweiz diesen 10-Meter-Trick heute Abend knallhart aushebelt?
00:04:15: Sprecher 1: Nagelsmann spielt mit offenen Karten. Aber gibt es einen Plan B für den Sommer, falls wir nun für alle Gegner ausrechenbar sind? Behalte das im Hinterkopf, wenn heute Abend der Ball rollt. Danke fürs Zuhören!
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