WM 2026 Gruppen: Die WM-Gruppen im großen Vergleich - Deutschland leicht?
Shownotes
Das WM-Teilnehmerfeld steht – und Deutschland hat das große Los gezogen. Mit Ecuador, der Elfenbeinküste und Curaçao präsentiert sich Gruppe E als zweit leichteste des gesamten Turniers. Klingt gut, birgt aber Tücken. Weiterführende Links & Infos von fussballnationalmannschaft.net: 👉 Aktuelles Thema: FIFA Weltmeisterschaft 2026 – Deshalb ist die Deutschland WM 2026 Gruppe eine der Leichtesten!
Themen dieser Folge:
- Deutschland landet in Gruppe E – die zweit leichteste Gruppe des Turniers (6152 Punkte)
- Gegner der DFB-Elf: Ecuador, Elfenbeinküste, Curaçao
- Vergleich mit der ersten DFB-Pokalrunde: Erstligist in der Provinz
- Taktische Gefahr des Favoritenstatus – Curaçao wird sich hinten reinstellen
- Warnung aus der Vergangenheit: WM 2018 und 2022
- Die schwierigste Gruppe: Gruppe I mit Frankreich, Senegal, Norwegen (Haaland), Irak – 6564 Punkte
- Das 48-Teams-Format: 8 von 12 Gruppen-Dritten kommen ins Sechzehntelfinale weiter
- Taktische Konsequenz: Ergebnisklatschen im dritten Gruppenspiel
- Das krasse Gefälle: Brasilien vs. Haiti – 79 Weltranglistenplätze Unterschied
Erwähnte Personen & Teams: Julian Nagelsmann, Erling Haaland, DFB-Elf, Frankreich, Senegal, Norwegen, Ecuador, Elfenbeinküste, Curaçao, Brasilien, Haiti, Schweiz
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Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen zur neusten Folge des Podcasts der fünfte Stern, täglich Nationalelf und WM-.
00:00:09: Wir haben heute den fünften Mai am frühen Morgen und das Teilnehmerfeld für die Weltmeisterschaft steht nun endgültig fest!
00:00:21: Das auf jeden Fall.
00:00:22: Wir ordnen das heute mal sportlich Nüchtern ein, also anhand der summierten FIFA-Weltranglistenpunkte schauen wir wo die DFB Elf im Vergleich zu internationalem Konkurrenz steht.
00:00:32: Ein sehr guter Ansatzgeber für das neue Format
00:00:34: Genau!
00:00:35: Wir werfen nämlich einen Blick darauf wie sich das Kräfteverhältnis in diesem neuen Achtundvierzig Teamsformat so verschiebt.
00:00:42: Dann fangen wir doch direkt beim DFB Team an.
00:00:44: Die Weltranglistenpunkte zeichnen da eigentlich ein sehr klares Bild.
00:00:48: Lass hören
00:00:49: Wenn du dir die deutsche Gruppe E anschaust und die Punkte von den vier Teams addierst, dann kommst du auf exakt six-tausend-einhundert-zweiundfünfzig Zähler.
00:00:56: Was
00:00:57: rein mathematisch bedeutet?
00:00:58: Wir sprechen hier über die zweitleichteste Gruppe des gesamten Turniers!
00:01:03: Richtig – einzig die Gruppe B um die Schweiz ist auf dem Papier noch schwächer besetzt.
00:01:08: Die Gegner der deutschen Elf heißen also Ecuador, die Elfenbeinküste und Curaçao.
00:01:13: Da reibst Du Dir als Fan vermutlich erst einmal verwundert die Augen.
00:01:17: Mich erinnert diese Konstellation so ein bisschen an die erste DFB-Pokalrunde.
00:01:21: Wenn der Erstligist in die Provinz reißt?
00:01:23: Exakt, also wenn ein Champions League Teilnehmer bei einem hoch motivierten Drittligisten antreten muss!
00:01:30: Du hast als klarer Favorit wenig zu gewinnen aber unheimlich viel zu verlieren.
00:01:36: Ein Suvarener Durchmarsch wird von der Öffentlichkeitsschlicht weg vorausgesetzt
00:01:39: Und genau da liegt taktisch die Gefahr Mannschaften wie Coraçao werden sich vermutlich hinten reinstellen, die Räume eng machen und auf den einen entscheidenden Konter lauern.
00:01:50: Das wird ein echtes Geduldsspiel!
00:01:52: Definitiv
00:01:53: Wir sollten ohnehin gewarnt sein.
00:01:55: Die nackten Weltrang-Listenpunkte haben uns ja schon bei den Turnieren im Jahr zwei Tausend achtzehn und zweitausend zwanzig eine trügerische Sicherheit vorgegaukelt.
00:02:04: Berechtigter Einwand.
00:02:05: Eine gewisse Vorsicht ist im Turnierfußball immer angebracht.
00:02:09: Kurasau geht hier zweifellos als krasser Außenseiter in diese Partien.
00:02:13: Das steht außer Frage!
00:02:14: Ecuador und die Elfenbeinküste hingegen sind ernstzunehmende Gegner, sie bringen viel physische Präsenz und ein enorm hohes Tempo mit auf den Rasen.
00:02:23: Aber eben keine internationalen Schwergewichte?
00:02:25: Nein das nicht.
00:02:27: aber Sie verlangen einem physisch alles ab.
00:02:29: unter dem Strich bleibt es ein machbares Setup für den Bundestrainer.
00:02:33: Er bekommt die Chance, seine Wunsch-Elf unter Wettkampfbedingungen einspielen zu lassen.
00:02:37: Ohne direkt im ersten Spiel gegen einen Top-Kaliber um das Überleben im Turnier kämpfen zu müssen.
00:02:42: Da dürfte also leises Aufatmen angesagt sein.
00:02:45: Vermutlich!
00:02:46: Wenn wir unseren Blick nun auf das andere Ende des Spektrums richten... ...also wenn wir von Schwergewichten sprechen führt uns der Weg direkt zur Gruppe I.
00:02:55: Die hatte Sin sich.
00:02:56: Dort summieren sich die Punkte auf gewaltige Sechstausend Fünfhundertsechzigzähler.
00:03:01: Frankreich trifft dort auf den amtierenden Afrikameister Senegal.
00:03:05: Dazu kommt dann noch ein brandgefährliches Norwegen mit Erling Haarland im Sturmzentrum.
00:03:09: und
00:03:10: schließlich der Irak, da hat es den amtierenden Vize-Weltmeister echt knüppelhart getroffen.
00:03:15: Historisch
00:03:15: gesehen hätten wir diese Gruppe umgehend als klassische Todesgruppe tituliert – ein echtes Highlight für jeden neutralen Zuschauer.
00:03:21: Wobei sich da die Frage stellt ob dieser Begriff durch die Aufstockung auf achtundvierzig Teams nicht an Bedeutung verliert.
00:03:27: Viele Anhänger kritisieren inzwischen offen, dass die Vorrunde für die Top-Nation zu einem glorifizierten Aufwärmprogramm verkommt.
00:03:34: Also ohne wirkliche Fallhöhe?
00:03:35: Richtig!
00:03:36: Da sprichst du den entscheidenden Mechanismus der neuen Struktur an.
00:03:39: Neben dem ersten und zweiten erreichen in diesem Jahr eben auch acht der zwölf Gruppen.
00:03:44: dritten das neue sechzehntel Finale
00:03:47: Was das Turnier grundlegend verändert?
00:03:49: Komplett.
00:03:50: Das sportliche Risiko sinkt für die großen Nationen spürbar.
00:03:54: Selbst wenn Frankreich in dieser anspruchsvollen Gruppe I einen schwachen Tag erwischt und ein Spiel verliert, ein Ritterplatz reicht sehr wahrscheinlich für das Weiterkommen!
00:04:02: Die Schärfe der Druck von der ersten Minute an Abliefern zu müssen fällt also ein großes Stück weit weg.
00:04:08: Zudem gibt es historisch große Qualitätsunterschiede in den Gruppen.
00:04:12: Wie groß ist dieses Gefälle denn?
00:04:14: Um das greifbar zu machen zwischen Brasilien und Haiti liegen neunundsiebzig Weltranglistenplätze Ein Leistungsunterschiede auf diesem Niveau fast schon bizarr anmutet.
00:04:23: Ein Gefälle, dass durch den neuen Modus noch für hitzige Debatten sorgen dürfte!
00:04:28: Wir bedanken uns ausdrücklich bei dir fürs Einschalten heute Morgen am fünften Mai.
00:04:42: verändert das die Taktik im dritten Gruppenspiel völlig.
00:04:45: Exakt!
00:04:46: Wir könnten völlig neue Ausmaße an Ergebnisklatschen erleben.
00:04:50: Etablierte Teams werden nicht einfach einen knappen Vorsprung verwalten,
00:04:53: sie müssen gnadenlos auf Tourejagd gehen
00:04:56: um ihre Tor-Differenz im Fernduell der Gruppen Dritten künstlich nach oben zu treiben.
00:05:00: Das
00:05:00: könnte für die kleinen Nationen am letzten vorruhenden Spieltag richtig bitter enden.
00:05:05: Ein spannender Aspekt Bis zum nächsten Mal.
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